GEMEINDE FEISTRITZTAL
A-8221 Feistritztal, Hirnsdorf 252
Tel: 03113/8866
Fax: 03113/8866-20
Mail: gde@feistritztal.gv.at
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Allgemeines zu Elektroautos und E-Mobilität

Reine Elektrofahrzeuge sind 3 bis 4-mal so effizient wie konventionelle Kraftfahrzeuge und verbrauchen damit wesentlich weniger Energie. Der benötigte Strom für das Laden der Elektrofahrzeuge kann aus erneuerbaren Energien (Wind- und Wasserkraft, Photovoltaik, Biomasse etc.) bereitgestellt werden. Im gesamten Lebenszyklus eines Elektrofahrzeuges (Produktion, Betrieb, Energiebereitstellung, Entsorgung) sind die CO2-Emissionen je nach eingesetztem Strom um 75 bis 90 Prozent geringer als bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren. Die Nutzung von Elektrofahrzeugen trägt somit zur Verbesserung der Klimabilanz bei, insbesondere bei Verwendung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass Elektrofahrzeuge überschüssigen Strom, z.B. aus Windkraft, speichern können und damit die Produktionsanlagen für erneuerbaren Strom noch besser genutzt werden können.

TIPP
Der "Faktencheck E-Mobilität" (unter "Weiterführende Links") liefert Antworten auf die 10 wichtigsten Fragen zur E-Mobilität.

Steuererleichterungen

Reine Elektrofahrzeuge sind sowohl von der NOVA (Normverbrauchsabgabe) als auch von der motorbezogenen Versicherungssteuer ausgenommen. Fahrzeuge mit Elektro- und Verbrennungsmotor, sogenannte Plug-In-Hybride, sind bei der motorbezogenen Versicherungssteuer nur für den verbrennungsmotorischen Anteil steuerpflichtig.

Für die Privatnutzung von rein elektrischen Firmenfahrzeugen fällt der Sachbezug (von 1,5 bis 2 Prozent, je nach Fahrzeug) auf Null. Rein elektrische Pkw sind vorsteuerabzugsfähig, wenn sie als Firmenfahrzeug angeschafft werden.

Zusätzlich gilt auch für private E-Fahrzeuge, die beim Arbeitgeber unentgeltlich geladen werden, dass kein Sachbezug vorliegt, sofern der Strombezug am Abgabeort gratis ist.

Die Kombination dieser steuerlichen Vorteile und der Fördermaßnahmen für Betriebe ermöglicht es bereits heute, in vielen Anwendungsfällen Elektrofahrzeuge wirtschaftlich einzusetzen. Informationen zu Förderungen für Elektrofahrzeuge finden Sie auf HELP.gv.at.

Betrieb und Genehmigung von Ladestationen

Soll eine Ladestation für Elektrofahrzeuge errichtet werden, so ist zwischen privaten und gewerblichen Ladestationen zu unterscheiden. Im Bauverfahren gilt das Baurecht des jeweiligen Bundeslandes. Eine Übersicht über die Verfahren, im Detail für private Antragsteller je Bundesland, ist unter den weiterführenden Links zu finden.

Wird die Ladestation mit Gewinnerzielungsabsicht oder der Absicht zur Erzielung eines anderen Vorteils (z.B. Kundenbindung) errichtet, so handelt es sich grundsätzlich um eine gewerbliche Betriebsanlage und fällt unter die Gewerbeordnung. Der Betrieb von E-Ladestationen unterliegt ebenfalls der Gewerbeordnung und ist nicht als ein Elektrizitätsunternehmen gemäß Elektrizitätswirtschafts- und –organisationsgesetz (ElWOG) zu qualifizieren. Demzufolge ist das gewerbliche Berufsrecht immer relevant, auf Seiten der Betriebsanlagengenehmigung wurden die bestehenden bürokratischen Hürden weitgehend abgebaut.
Im Zuge einer Verfahrenskonkretisierung stellte die Bundesgewerbereferententagung 2016 nämlich klar, dass solche Vorhaben solange als nicht genehmigungspflichtig zu betrachten sind, als nicht spezifische ungewöhnliche oder gefährliche örtliche Umstände (z.B.: Situierung in einem Gefährdungsbereich, etwa Versperren von Notausgängen, explosionsgeschützte Bereiche und Ähnliches; Situierung in einem Bereich, der für die Gewährleistung eines störungsfreien Verkehrsflusses relevant ist, etwa Blockieren eines Zufahrtsweges zu einer öffentlich benützten Einrichtung) oder spezifische ungewöhnliche Ausführungsweisen (etwa: technisch unsichere Installationsausführung) auftreten, die für eine Genehmigungspflicht im konkreten Sonderfall sprechen.

Jedenfalls unzulässig ist es, vorsorglich sämtliche Einrichtungen dieser Art nur auf Basis der Annahme, dass ein Betriebsanlageninhaber eine örtlich oder technisch gefährliche Aufstellungsweise wählen könnte, als genehmigungspflichtig zu behandeln.

Neue E-Nummerntafel

Für rein elektrisch betriebene Fahrzeuge und Wasserstofffahrzeuge gibt es eine neue Nummerntafel (weißer Hintergrund, grüne Schrift). Die E-Kennzeichentafel ist optional, es bleibt also jeder Fahrzeugbesitzerin/jedem Fahrzeugbesitzer selbst überlassen, ob eine E-Kennzeichentafel, oder eine "normale" Kennzeichentafel gewählt wird. Wer in den Genuss von allfälligen lokalen Begünstigungen kommen möchte, braucht aber eine E-Kennzeichentafel.

Als Wechselkennzeichen ist eine E-Kennzeichentafel nur möglich, wenn beide Fahrzeuge E-Autos sind. Ist eines davon ein Auto mit Verbrennungsmotor, ist nur eine "normale" Kennzeichentafel möglich (da sonst auch das Auto mit Verbrennungsmotor in den Genuss allfälliger lokaler Begünstigungen kommen würde). 

Die E-Kennzeichen sind seit 1. April 2017 verfügbar. Für bereits davor angemeldete E-Autos kann eine E-Kennzeichentafel geholt werden, es besteht aber keine Verpflichtung zum Austausch. Bei ab April 2017 angemeldeten Autos besteht grundsätzlich das Wahlrecht, standardmäßig wird eine grüne Nummerntafel ausgehändigt. Ein Tausch der Nummerntafel kann bei aufrechter Zulassung erfolgen. Seit Sommer 2017 ist das E-Kennzeichen auch für schwere Nutzfahrzeuge sowie für Busse erhältlich. Neu zugelassene E-LKW der Fahrzeugklassen N2 und N3 sowie E-Busse der Fahrzeugklassen M2 und M3 erhalten das Kennzeichen mit grüner Schrift automatisch.

Etwaige lokale Begünstigungen können − für einen Übergangszeitraum − einen wichtigen Anreiz darstellen. Es obliegt aber den Gemeinden, über die Einführung solcher Anreize zu entscheiden und lokal sinnvolle Möglichkeiten zu finden. Mit einer neuen Nummerntafel für reine E-Fahrzeuge haben Gemeinden die Möglichkeit, Vorteile einfach zu gewähren.

Detaillierte Informationen zu den E-Nummerntafeln sind unter den weiterführenden Links zu finden.

Verkehrslärm

Elektrofahrzeuge sind, besonders im Stadtverkehr bei niedrigen Geschwindigkeiten, deutlich leiser als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren. Dadurch wird der gesundheitsgefährdende Verkehrslärm reduziert.

Um auf die Bedürfnisse von Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen einzugehen, die sich primär auf den Hörsinn verlassen müssen, wurde der europäische Gesetzgeber allerdings aktiv. Ab dem Jahr 2019 ist der Einbau eines akustischen Warnsignals in neuen Elektro- und Hybridfahrzeugen somit verpflichtend. Viele derzeit erhältliche E-Fahrzeuge haben bereits heute ein derartiges System als Serienausstattung an Bord. Auch in Zukunft sollten alle Autofahrer, auch jene mit leisen Verbrennungsmotoren, insbesondere bei niedrigen Geschwindigkeiten, besonders achtsam und vorausschauend fahren.

Nachträglicher Einbau von Ladestationen im großvolumigen Wohnbau

Für viele Menschen, die weder ein Einfamilienhaus mit Stellplatz oder Carport besitzen, noch die Möglichkeit haben, ein Fahrzeug am Arbeitsplatz aufzuladen, ist das Laden zuhause oft ein schwieriges Unterfangen. So bedarf das Anbringen einer privaten „Wallbox“-Ladestation beispielsweise das Einholen der Zustimmung aller übrigen Wohnungseigentümerinnen und Wohnungseigentümer – vielfach ein Knock-Out Kriterium, weswegen man sich dann vielleicht gegen den Kauf eines E-Fahrzeugs entscheidet.

Eine neue Studie, „Nachrüstung von Ladestationen in bestehenden großvolumigen Wohngebäuden“, beleuchtet im Detail den Status quo und welche Herausforderungen (etwa energiewirtschaftliche oder wohn- und baurechtliche Aspekte) bei den drei gängigsten technischen Varianten auftreten können. Mit dieser Studie werden alle Gruppen von Wohnbauträgerinnen und Wohnbauträgern über Hausverwaltungen, Ladestationsbetreiberinnen und -betreibern, Eigentümer- und Eigentümergemeinschaften, Mieterinnen und Mieter sowie interessierte und potentielle E-Fahrzeugnutzerinnen und E-Fahrzeugnutzer angesprochen. Darüber hinaus dient sie als wichtige Informationsgrundlage, um neben den notwendigen rechtlichen Anpassungen, den Zugang für das Laden zuhause auch im großvolumigen Wohnbau zukünftig zu erleichtern.

Detaillierte Informationen zur Studie finden sich auf HELP.gv.at.

Stand: 08.01.2018
Hinweis
Abgenommen durch:
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus
Transparente Grafik zwecks Webanalyse

Quelle: HELP.gv.at

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